Sharing mouse and keyboard using synergy-plus

When you have to use multiple computers at the same time your desk tends to start filling with multiple mouses and keyboards. KVM switches are a possible solution but good ones aren’t that cheap and they usually make painful noises when switching to another machine. I’d like to have a solution where I can continue using all the monitors connected to each machine and just share my mouse and keyboard, preferably the mouse and keyboard already built into my Macbook Pro. With many thanks to Chris Schoeneman there already is such a solution, called Synergy.

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Datenschutz und Informationelle Selbstbestimmung

Seit einiger Zeit köchelt die Diskussion um Datenschutz bei Social Networks ja mal wieder auf kräftiger Flamme. Die Debatte läuft von totaler Restriktion, also einem quasi Verwertungsverbot jeglicher vom Nutzer eingetragener Daten, bis hin zu Überlegungen, ob das Konzept des Datenschutzes überhaupt noch zeitgemäß ist. Meiner Meinung nach geht die Diskussion jedoch an einem der Kernproblem vorbei, bzw. streift dieses nur am Rande: Was bedeutet eigentlich Datenschutz? den ganzen Eintrag lesen »

von der Folter und den Bankdaten

Seit Beginn der Diskussion um die Schweizer Bankdaten habe ich ja nur darauf gewartet, dass der erste in eine solche Schwarz-Weiß-Argumentation verfällt und den Ankauf der gestohlenen Daten mit der Beführwortung von Folter gleich setzt. den ganzen Eintrag lesen »

Programmer’s Zen: das “Prinzip der Westverpackung”

In letzter Zeit gab es mal wieder so einige Situationen, in denen ich andere Leute (und teilweise auch mich selbst) dabei beobachtet habe, wie sie sich unsinnig viel Stress beim Programmieren aufgehalst haben und möchte deshalb nun eine kleine Serie ins Leben rufen, in der ich eine Reihe von Pseudo-Weisheiten von mir gebe, die ich für hilfreich halte. Vielleicht kann der eine oder andere ja auch etwas damit anfangen.

Beginnen möchte ich mit einem Prinzip, dass ich gerne das “Prinzip der Westverpackung” nenne.

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10 Jahre online

Grade ist mir im Kalender aufgefallen, dass ich mit dem heutigen Tag genau 10 Jahre online bin. Anderen mag der 11.08.99 eher aufgrund der Sonnenfinsternis über Deutschland in Erinnerung geblieben sein. Anlässlich dieses Ereignisses gab es damals den ganzen Tag kostenlos Internet-By-Call von Talkline. Also saß ich ab kurz nach 0 Uhr mit nem 28.8er Modem eines Nachbarn vorm Rechner und hab mich mit tausenden anderen Leuten um die freien Leitungen gestritten. Die Finsternis hab ich später dann zwar verschlafen, aber hey, man muss halt Prioritäten setzen. ;)

Ich werde diesen Tag dann mal nutzen um ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen: NBC Giga… Napster… die Flatrate-Kriege… mein erster DSL-Anschluss… [gEb]… ach ja… *seufs*

Schlüsselwort-Lesezeichen im Firefox

Ich habe soeben die Schlüsselwort-Funktion bei den Lesezeichen im Firefox kennen gelernt. Mit diesen Schlüsselwörtern kann man sich seine eigenen kleinen Suchmaschinen-Kürzel für die Adresszeile schreiben.

So können wir z.B. ein neues Lesezeichen anlegen und folgende Daten eintragen:

Name: PHP Funktionssuche
Adresse: http://de.php.net/%s
Schlüsselwort: php

Wenn wir nun in die Adressleiste “php sprintf” eingeben, macht Firefox daraus automatisch die URL http://de.php.net/sprintf, welche uns wiederum auf die Dokumentation zur Methode sprintf() leitet… Dies ist mit jeder Seite möglich, bei der die Suchwörter per GET-Parameter an die URL angehängt werden. Die MySQL-Dokumentation lässt sich so z.B. mit folgender URL durchsuchen:

http://search.mysql.com/search?site=refman-51&lr=lang_de&q=%s

Jetzt hat meine Lesezeichen-Toolbar zwei Einträge weniger und schneller bin ich obendrein.

the internet is for porn

Microsoft hat seine/ihre tolle neue Suchmaschine BING gestartet. In diesem Zusammenhang gab es ja schon viele lustige Sachen zu lesen, wie z.B. den Artikel bei Techcrunch (“But it’s not Google“). Aber am lustigsten fand ich dann den Hinweis bei heise.de heute morgen, dass Microsoft für die deutschen Surfer den Jugendschutz zwangsaktiv macht und man diesen auch nicht deaktivieren kann. Wenn ich nun also nach “nude chicks” suche, bekomme ich dort folgende Antwort:

Der Suchbegriff nude chicks führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten.

Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten.

Liebe Leute bei Microsoft. Es ist ja löblich, dass ihr etwas für den Jugendschutz tut, aber bitte doch nicht auf eine Art und Weise, die uns mündige (und erwachsene) Internetnutzer bevormundet. Es gibt genug andere Möglichkeiten, minderjährige vor diesen Teilen des Internets zu “schützen”.

Und um es dann mit den Worten anderer zu sagen:

“The internet is for porn”

“Bring back the porn”

OpenLab #3 “OpenStreetMap”

Wie bereits bei AGU und Ingo zu lesen ist, findet heute Abend um 19 Uhr im Peter-Weiss-Haus in der Doberaner Str. 21 der dritte OpenLab-Workshop statt. Diesmal dreht sich alles im das OpenStreetMap-Projekt.

Das OpenStreetMap-Projekt hat das Ziel, eine freie Weltkarte zu erstellen und für alle denkbaren Zwecke verfügbar zu machen. Mittlerweile beteiligen sich weltweit mehr als 100.000 an der Erstellung dieser Geodaten. Die deutsche Projekt-Seite: http://openstreetmap.de

Der Workshop soll Interessierten einen Überblick über das Projekt geben, Anwendungsmöglichkeiten von Geodatenbanken aufzeigen, sowie den ersten Einstieg in dieses Mitmach-Projekt erleichtern.

Es wird Vorträge zu den folgenden Themen geben:

  • Einführung in das OpenStreetMap-Projekt
  • Anwendungsmöglichkeiten der Geodatenbank (Navigation, Einbindung in Webseiten, …)
  • Verwendung der OpenStreetMap-Editoren zur Dateneingabe
  • technische Hilfsmittel zur Datenerfassung (GPS-Empfänger, Mobiltelefone, Digitalkameras, …)
  • aktueller Stand und Ausblick zum OpenStreetMap-Datenbestand

Die Vorträge werden durch lokale OpenStreetMap-Aktive gehalten.

Für Getränke (zum Selbstkostenpreis) und WLAN ist gesorgt. Mehr Details gibts hier: http://wiki.opennet-initiative.de/index.php/Openlab_03_-_Workshop_OpenStreetMap

Wenn nicht irgendwas dazwischen kommt, dann bin ich da auf jeden Fall dabei. Wenn das mit dem Geocaching was werden soll im Sommer, muss ich mir ja langsam auch mal Tipps für gute GPS-Empfänger holen. ;)

auf Krücken durch Rostock

Da Taxi fahren auf die Dauer dann doch etwas teuer wird, habe ich mich heute mal mit meinen modischen Krücken zu Fuß und mit Straßenbahn in die Stadt gewagt. Zwar würde ich sicherlich auch ohne Krücken irgendwie klar kommen, aber es ist doch schon ziemlich interessant, wie man mit so einer augenscheinlichen Behinderung auf seine Mitmenschen wirkt.

Türen werden einem aufgehalten, die Leute weichen auf der Straße selbst aus und in der Straßenbahn bekommt man sofort einen Platz angeboten. Bei letzterem wird es dann natürlich interessant, wenn mehrere “Härtefälle” gleichzeitig um einen Sitzplatz buhlen. Hier greift dann ein ausgeklügeltes Scoringverfahren: 26jähriger mit Krücke schlägt agilen Mitsechziger; klapprige Oma schlägt 26jahrigen mit Krücken; 26jähriger mit Krücken schlägt Schwangere im 4. Monat; Hochschwangere schlägt 26jährigen mit Krücken.

Gebracht hat mir dieser Ausflug die Information, dass ich mir einen neuen Hausarzt suchen muss weil meiner seit 1. April nur noch Kardiologe ist. Mist.

Germany’s Next Vorschlaghammer

Wenn man des Nächtens eine sehr (!!!) lange E-Mail formuliert, eine ganze Flasche Cola trinkt und gerade sowieso an einem gesellschaftlich eher inkompatiblen Schlaf-Wach-Rythmus “leidet”, dann kommt es manchmal vor, dass man tatsächlich lange genug wach bleibt, um die komplette Wiederholung von “Germany’s Next Topmodel” zu sehen… oder besser zu hören, da ich den Fernseher nur noch zum Nebenherdudeln an habe.

Wow… Abgesehen von der Grenzwertigkeit des vermittelten Schönheitsideals, den Wortschöpfungen (“orale Haltung”) oder der schizophrenen Aktion, zuerst die Mädchen selbst entscheiden zu lassen, welche 2 von ihnen NICHT an einem Casting teilnehmen dürfen, um sich im Anschluss dann darüber aufzuregen, dies hier sei “Germany’s Next Topmodel und nicht Germany’s Next Mobbing Master”, ist die musikalische Untermalung die wirkliche Katastrophe.

Von der Hans Zimmer-artigen Action-Filmmusik-Begleitung während der Jury-Beratung (“Ich glaube, sie hier ist am tiefsten von allen getaucht.” – Wow, was für ein Kriterium!) bis zu den Musikeinspielern bei den einzelnen Entscheidungen: Oh, ich glaube sie fliegt raus, schnell eine traurige Ballade einspielen… ah nein doch nicht… gut dann schnell die Ballade ausblenden und stattdessen irgendein rockiger Indieschranz, damit der Zuschauer auch merkt, dass er sich jetzt freuen soll.

Das ist Gefühlsimplikation mit dem Vorschlaghammer. Musik soll ja die emotionale Stimmung der gezeigten Bilder unterstützen, aber das geht doch wohl auch dezenter. Das wäre ja so, als würde ich die ersten Schritte meines in Kürze erwarteten Neffen musikalisch mit der “Ode an die Freude” von Beethoven inkl. Chor und vollem Orchester versehen. Wobei das wenigstens noch Stil hätte.

Aber gut, nun sind alle 10 Mädchen eine Runde weiter und ich kann nur hoffen, dass es meinen Füßen bis zum nächsten Wochenende wieder besser geht, damit ich meinen Schlafrythmus mittels Party und Alkohol wieder normalisieren kann und die nächste Wiederholung einfach verschlafe.